GODENSHOLT. Seit Dezember 2025 steht in Godensholt
an der Straße Am Jagen ein Funkturm, der von der Firma CTeam errichtet
wurde. Seit seiner Fertigstellung blieb der Turm jedoch ohne Netzanschluss. Nun
hat das Warten auf die Inbetriebnahme endlich ein Ende: Das vermeintliche
„Funkloch“ in Godensholt soll schon bald der Vergangenheit angehören.
Auf Nachfrage der Gemeinde bei der
zuständigen Stelle wurde nach Rücksprache mit dem Funkplaner des Netzbetreibers
bestätigt, dass die Inbetriebnahme zum Ende des dritten Quartals 2026 erfolgen
soll. Damit können die Einwohnerinnen und Einwohner von Godensholt
voraussichtlich schon in naher Zukunft auch von zu Hause aus das 5G-Netz nutzen
– sei es zum Telefonieren, Versenden von Nachrichten oder für eine schnelle
mobile Datenverbindung.
„Uns ist bewusst, dass der Ausbau des
5G-Netzes in Godensholt alles andere als reibungslos verlaufen ist“, sagte
Bürgermeister Matthias Huber. Nachdem der Bürgermeister noch einmal nachgefasst
hatte, konnte er mitteilen, dass es Schwierigkeiten im Genehmigungsverfahren
gab. Die Firma ATC Germany aus Ratingen musste den ursprünglich für Mai/Juni
2024 geplanten Baubeginn daher auf den Sommer und Herbst 2025 verschieben. Nach
der Fertigstellung fehlte schließlich nur noch die Inbetriebnahme des Turms.
Mit der Aktivierung des Funkturms in
Godensholt ist dann das gesamte Gebiet der natürlich lebenswerten Gemeinde Apen
mit dem 5G-Netz abgedeckt. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf die
Inbetriebnahme, die für Ende September dieses Jahres geplant ist.
Augustfehn I. Am Donnerstag, den 21.5.26 stachen 120 Piratinnen und Piraten der Janosch-Grundschule Augustfehn in See! Die große Bühne in der Sporthalle reichte nicht mal ansatzweise aus, um 120 wild verkleidete Kinder der 3. und 4. Jahrgänge, sowie knapp 40 singende Väter - ebenso wild verkleidet und zu allem entschlossen - unterzubringen.
„Als mir die Idee des Piratenkonzerts kam, hatte ich es mir nicht so groß vorgestellt. Aber nachdem ich den Kindern die Lieder vorgestellt hatte, hörte ich in den Fluren und auf dem Schulhof immer öfter: „Übers Meer, übers Meer. Die Welt ist weit“ und „Mit dem Nordwind, Südwind, Ostwind, Westwind“. Einige von ihnen fingen an, sich Bewegungen auszudenken oder Strophen nachzuspielen“, erzählte Olaf Dielenschneider, Lehrer an der Janosch-Grundschule Augustfehn. „Eine echte Schatzkarte musste her, der Smutje brauchte natürlich ein Holzbein. (Sollten Sie jemals das Bedürfnis verspüren, wirklich von jedem, der Ihnen begegnet, angesprochen oder etwas unsicher angelächelt zu werden, dann laufen Sie mal mit einem Toilettenpömpel durch die Gegend.) Fenja hat den Pömpel als Holzbein wirklich würdig getragen und schließlich damit das größte Leck gestopft. Ich habe also viele Ideen der Kinder für das Konzert verwendet. So ist eine lebendige und selbstwirksame Atmosphäre entstanden und für die Kinder wurde es immer mehr zu IHREM Konzert.“
Die Väter für dieses Konzert mit ins Boot zu holen, lag beim Thema „Piraten“ nah. Dass sich dann so viele melden würden, war dann doch eine große Überraschung. Und dass die Väter dann auch noch eine so lustige und mutige Truppe waren, die zudem auch noch wirklich gut gesungen hat, hat für zusätzliche Begeisterung gesorgt. Nach dem Konzert erklärten ein paar der Väter, dass sie gar nicht so abgeneigt wären, nochmal bei einer weiteren Idee dieser Art teilzunehmen. Da es so schön war, wird Herr Dielenschneider sicher nochmal auf die Väter zukommen.
Und dann kam das Konzert. So viele fröhliche Gesichter auf der Bühne! Im Vergleich zur Generalprobe wurde noch einmal eine Schippe draufgelegt. Dem Lampenfieber wurde getrotzt, weil die Gruppe den Kindern Sicherheit gegeben hat. Hat alles geklappt? Natürlich nicht! Perfekt sein war nie der Anspruch. Die Schülerinnen und Schüler wollten das Publikum teilhaben lassen an dem, was sie mögen und können und wofür sie wochenlang geschwitzt hatten.
Der wohl schönste Satz des Tages kam von einem Kind nach dem Konzert: „Der Applaus hat mir Gänsehaut gemacht.“ Mehr muss man eigentlich nicht sagen.
Ein riesiges Dankeschön an alle Kinder,
die Piraten-Papas, das Kollegium, alle Helferinnen und Helfer sowie das
wunderbare Publikum. Ihr habt dieses Konzert zu einem ganz besonderen Erlebnis
gemacht!
Bilder und Text: Olaf Dielenschneider,
Janosch-Grundschule Augustfehn I
GEMEINDE APEN. Der Seniorenbeirat der Gemeinde Apen hat einen neuen Vorstand gewählt.
Hintergrund ist die Entscheidung des bisherigen Vorsitzenden Reinhard Glaffig,
sein Amt aus gesundheitlichen Gründen niederzulegen. Die Neuwahl fand noch
während der Sitzung am Mittwoch, 11. Juni 2026, statt und gilt ab sofort.
Zur neuen Vorsitzenden des Seniorenbeirats wurde Sabine Bagemühl gewählt. Unterstützt wird sie von:
- Stellvertreter: Rolf-Peter Ropers
- Stellvertreter: Reinhard Glaffig
Schriftführer: Johannes Alberding
Alle Vorstandsmitglieder wurden einstimmig gewählt beziehungsweise in ihren Ämtern bestätigt. Veränderungen gab es ausschließlich an der Spitze des Gremiums.
Reinhard Glaffig hatte den Vorsitz des Seniorenbeirats seit April 2022 inne. In dieser Zeit setzte er sich mit großem Engagement für die Belange der älteren Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde Apen ein. Die Zusammenarbeit mit der Verwaltung und den Gemeindegremien war dabei stets von Sachlichkeit, Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung geprägt.
Mit seinem Rücktritt als Vorsitzender endet sein Engagement für die Seniorinnen und Senioren jedoch keineswegs. Reinhard Glaffig bleibt sowohl als 2. stellvertretender Vorsitzender und Kassenwart des Seniorenbeirats als auch in seiner Funktion als Seniorenbeauftragter der Gemeinde Apen aktiv Damit bleibt er weiterhin eine wichtige Ansprechperson für die ältere Generation und ein verlässliches Bindeglied zwischen Bürgerschaft und Gemeindeverwaltung.
Mit Sabine Bagemühl übernimmt eine engagierte Nachfolgerin den Vorsitz des Seniorenbeirats. Gemeinsam mit dem Vorstand möchte sie die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortsetzen und sich weiterhin für die Interessen älterer Menschen in der Gemeinde Apen einsetzen. Ziel bleibt es, die Lebensqualität der Seniorinnen und Senioren zu stärken und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung weiterzuführen.
Der Seniorenbeirat dankt Reinhard Glaffig herzlich für seinen bisherigen Einsatz als Vorsitzender und wünscht Sabine Bagemühl für ihre neue Aufgabe viel Erfolg, ein gutes Händchen und stets eine glückliche Entscheidung zum Wohle der Seniorinnen und Senioren in der Gemeinde Apen.
Bild v.l.n.r.: Johannes Alberding - Schriftführer, Sabine Bagemühl - Vorsitzende, Reinhard Glaffig - 2. Stellvertretender Vorsitzender (Rolf Peters fehlt)
Apen. Im Juni 2026 wurde die Grundsteinlegung für eine neue Wohnanlage für betreutes Wohnen im „Osterende 28“ im Ortszentrum von Apen durchgeführt. Es entstehen insgesamt zwölf seniorengerechte Wohneinheiten sowie einem Gemeinschaftsraum, der den Bewohnerinnen und Bewohnern als Treffpunkt für gemeinsame Aktivitäten dienen soll. Die hausärztliche Versorgung ist im Ort Apen gesichert, die Grundversorgung wird im Ort immer weiter ausgebaut und im medizinischen Notfall ist die Ammerland-Klinik lediglich 15 Autominuten entfernt
Dazu kommt ein separater Abstellraum für Fahrräder sowie die Herstellung von 15 Pkw-Stellplätzen. Die zentrale Lage der Wohnanlage bietet einen kurzen Weg zu Einkaufsmöglichkeiten und weiteren Einrichtungen.
Der Wohnbau wurde durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau „Effizienzhaus 55 EE“ gefördert. Das Bauunternehmen „Sievers Bauunternehmen GmbH“ aus Werpeloh im Landkreis Emsland führt das Bauvorhaben für den Bauherrn „Altenbetreute Wohnungsbaugesellschaft mbH“ durch.
„Mit dem seniorengerechten Wohnbau wird auf die hohe Nachfrage im Ort reagiert. Es werden dringend benötigte Wohnmöglichkeiten für ältere Menschen geschaffen, die dennoch weiterhin eigenständig leben möchten und gleichzeitig die Sicherheit und Unterstützung des betreuten Wohnens schätzen.“, so die Familie Sievers.
„Die Gemeinde Apen ist über die
zukunftsorientierte Entwicklung in zentrumsnaher Lage von Apen sehr erfreut“
ergänzt Bürgermeister Matthias Huber und freut sich bei der Grundsteinlegung
des Projektes mit Bauamtsleiter Rosendahl dabei zu sein.
GEMEINDE APEN/AUGUSTFEHN. Mit einer feierlichen Siegerehrung im Peter-Suhrkamp-Foyer der IGS Augustfehn hat die Gemeinde Apen am 25. Juli die diesjährige STADTRADELN-Aktion erfolgreich abgeschlossen. Bürgermeister Matthias Huber zeichnete vor rund 50 Gästen die engagiertesten Teams und Teilnehmenden aus und blickte auf eine rundum erfolgreiche Kampagne zurück.
Vom 03. bis 23. Mai 2026 traten die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Apen gemeinsam mit vielen weiteren Teilnehmenden im Landkreis Ammerland kräftig in die Pedale. Unter dem Motto „In die Pedale treten für mehr Radförderung, Klimaschutz und eine natürlich lebenswerte Gemeinde!“ wurden in den 21 Aktionstagen beeindruckende 119.056 Kilometer in der Gemeinde Apen zurückgelegt – trotz zeitweise sehr regnerischer Witterung.
Insgesamt beteiligten sich 617 aktive Radlerinnen und Radler in 49 Teams und absolvierten 11.377 Fahrten. Dadurch konnten rund 19,5 Tonnen CO₂ eingespart werden. Das Ergebnis bedeutet einen deutlichen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr: 2025 hatten 321 Teilnehmende insgesamt 70.328 Kilometer bei 5.092 Fahrten erradelt.
Teamgeist stand im Mittelpunkt
Im Mittelpunkt des diesjährigen Wettbewerbs stand der Teamgedanke. Deshalb wurden die Siegerinnen und Sieger in vier Teamkategorien ausgezeichnet: die meisten gefahrenen Kilometer, die meisten aktiven Radelnden, die meisten Fahrten sowie die meisten Fahrten pro Kopf.
In der Kategorie „Team mit den meisten gefahrenen Kilometern“ setzte sich das Team „Azurit, Familie & Freunde“ mit beeindruckenden 12.682 Kilometern knapp vor „AMF Bruns“ (12.670 Kilometer) durch. Den dritten Platz belegte der „OBV Apen“ mit 12.185 Kilometern.
Auch in der Kategorie „Team mit den meisten aktiven Radelnden“ hatte „Azurit, Familie & Freunde“ mit 49 aktiven Radlerinnen und Radlern die Nase vorn. „AMF Bruns“ folgte mit 47 Teilnehmenden auf Platz zwei. Den dritten Platz teilten sich „OBV Nordloh e. V.“ und „GS Augustfehn I APEN“ mit jeweils 39 aktiven Radelnden.
Bei der Auszeichnung für die meisten Fahrten sicherte sich „Azurit, Familie & Freunde“ mit 1.125 Fahrten erneut den ersten Platz. Mit diesem Ergebnis erreichte das Team sogar den zweiten Platz auf Landkreisebene. „AMF Bruns“ folgte mit 1.068 Fahrten, während sich die „Kita Apen“ mit 782 Fahrten den dritten Rang sicherte.
In der Wertung „Fahrten pro Kopf“ überzeugte das Team „DutyPigs“ mit durchschnittlich 45 Fahrten pro Person und belegte Platz eins. Das Team „M42“ erreichte mit 40 Fahrten pro Kopf den zweiten Platz, dicht gefolgt vom Team „Haus am See“, das durchschnittlich 37 Fahrten pro Person absolvierte.
Alle Gewinnerteams erhielten neben viel Applaus eine Urkunde. Die Erstplatzierten durften sich zusätzlich über einen DER-Einkaufsgutschein im Wert von 150 Euro freuen.
Auch die jüngsten Radler wurden ausgezeichnet
Ein besonderes Anliegen der Gemeinde war es, auch die Leistungen der Schülerinnen und Schüler hervorzuheben. Deshalb wurde eine eigene Schülerwertung durchgeführt.
Den ersten Platz belegte Jonte Tom Linke von der Grundschule Apen, der 488 Kilometer bei 77 Fahrten zurücklegte. Luca-Joel Schnieder von der IGS Augstfehn sicherte sich mit 459 Kilometern und 68 Fahrten den zweiten Platz. Auf Rang drei folgte Victoria Sauer von der Janosch-Grundschule Augustfehn I mit 187 Kilometern und 38 Fahrten. Bürgermeister Matthias Huber gratulierte den drei jungen Gewinnern*in persönlich und überreichte ihnen jeweils einen Gutschein für die Eisdiele in Augustfehn.
Gemeinsam für Klimaschutz und Lebensqualität
Die Gemeinde Apen bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr großes Engagement. Ob Vielfahrer oder Gelegenheitsradler – jede einzelne Fahrt hat dazu beigetragen, den Radverkehr zu fördern, CO₂ einzusparen und ein starkes Zeichen für den Klimaschutz zu setzen.
Nach diesem erfolgreichen Rekordjahr
richtet sich der Blick bereits nach vorn: Die Gemeinde freut sich schon jetzt
auf das STADTRADELN 2027 und hofft erneut auf eine so große Beteiligung und
Begeisterung.
HENGSTFORDE. Auf der Dachfläche des Freibades Hengstforde wurde eine Photovoltaikanlage errichtet, die am 18. Mai 2026 in Betrieb genommen werden konnte. Mit der Fertigstellung hat die Gemeinde Apen ein weiteres Projekt zur Nutzung erneuerbarer Energien umgesetzt. Die Anlage wurde im Zuge der Planung und Ausführungsoptimierung technisch weiterentwickelt und erreicht eine installierte Leistung von 92,37 kWp. Ausgeführt wurde die Photovoltaikanlage als Ost-West-System ohne Batteriespeicher.
Ziel der Auslegung war es, die vorhandenen Dachflächen bestmöglich zu nutzen, einen hohen Eigenverbrauch am Standort zu erreichen und die Energieflüsse technisch sinnvoll auf den Betrieb des Freibads abzustimmen. Das gewählte Einspeisekonzept basiert auf einer Überschusseinspeisung.
Auf Grundlage der Ertragsberechnung ist mit einem spezifischen Jahresertrag von rund 865,64 kWh/kWp zu rechnen. Daraus ergibt sich eine prognostizierte jährliche Stromerzeugung von rund 80.360 kWh. Mit einem Performance Ratio von 92,94 Prozent weist die Anlage eine hohe technische Effizienz auf. Die Ertragsminderung durch Abschattung liegt mit 0,3 Prozent auf einem sehr niedrigen Niveau.
Durch das
eingesetzte Lastmanagement kann der Eigenverbrauchsanteil der
Photovoltaikanlage auf rund 74 Prozent gesteigert werden. Dies
entspricht einem voraussichtlichen Eigenverbrauch von etwa 59.466 kWh pro
Jahr. Die verbleibende Strommenge von rund 20.894 kWh pro Jahr wird
in das öffentliche Stromnetz eingespeist.
Ein wesentlicher Teil des erzeugten Solarstroms wird direkt für den Betrieb des Freibads genutzt. Darüber hinaus wird überschüssiger PV-Strom gezielt eingesetzt, um das Beckenwasser auf die erforderliche Temperatur zu bringen. Dadurch kann der Bedarf an fossiler Wärmeerzeugung reduziert werden, da für diesen Anteil keine zusätzliche Erdgasenergie eingesetzt werden muss.
Mit dem Projekt verfolgt die Gemeinde Apen sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Ziele. Die Nutzung von Solarenergie senkt langfristig die Energiekosten, erhöht die Unabhängigkeit von externen Preisentwicklungen und reduziert den Einsatz fossiler Energieträger. Auf Basis der prognostizierten Stromerzeugung können jährlich rund 30.385 kg CO₂ vermieden werden; zusätzlich ergeben sich weitere Einsparpotenziale durch den reduzierten Gasverbrauch im Freibadbetrieb.
Damit leistet die Gemeinde einen konkreten
Beitrag zum kommunalen Klimaschutz, zur nachhaltigen Modernisierung ihrer
Infrastruktur und zur zukunftsorientierten Ausrichtung des Badebetriebes. Die
Ausführung übernahm die Noordtec GmbH & Co. KG aus Westerstede. Die
Fachplanung für das Projekt erfolgte durch Christopher Cordes von der
C-ING GmbH.
Bild v.l.n.r.: Peter Rosendahl –
Bauamtsleiter, Christopher Cordes - C-ING GmbH, Charline Krul – Vorsitzende vom
Ausschuss für Klima und Umwelt, Kassandra Legatzki – Klimaschutzmanagerin, Maik
Janßen – Stv. Vorsitzender vom Bau- und Planungsausschuss, Dirk Brunßen-Gerdes
- Freibadleiter, Matthias Huber – Bürgermeister
Ehrenamtliche Richterinnen und Richter beim Verwaltungsgericht Oldenburg gesucht
GEMEINDE APEN. Die Gemeinde Apen ruft wieder interessierte Bürgerinnen und Bürger auf, die bereit sind, das Amt eines ehrenamtlichen Richters bzw. einer ehrenamtlichen Richterin wahrzunehmen.
Aus den Interessenten wird der
Verwaltungsausschuss der Gemeinde Apen eine Person benennen, die in die
Vorschlagsliste für den Landkreis Ammerland aufgenommen wird. Die Amtszeit der
ehrenamtlichen Richter beginnt im April 2027 und dauert fünf Jahre an.
Interessierte sollten:
- mindesten 25 Jahre alt sein,
- die deutsche
Staatsangehörigkeit besitzen und
- ihren Wohnsitz in der Gemeinde
Apen haben.
Keine ehrenamtlichen Richter können u.a. Mitglieder einer gesetzgebenden Körperschaft eines Landes, Richter, Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst, Soldaten, Rechtsanwälte, Notare und Personen, die fremde Rechtsangelegenheiten geschäftsmäßig besorgen, berufen werden.
Bei ernsthaftem Interesse nehmen Sie gerne Kontakt mit Herrn Stöhr (04489/7339 oder stoehr@apen.de) auf und reichen Sie bitte in jedem Fall diesen Vordruck entsprechend ausgefüllt ein. Die Frist hierfür endet am 07.08.2026AUGUSTFEHN. Am 19. Juni 2026 verabschiedete die IGS Augustfehn ihre Absolventinnen und Absolventen im Rahmen einer stimmungsvollen und würdigen Entlassungsfeier. Zahlreiche Familienangehörige, Freunde, Lehrkräfte sowie der Bürgermeister Herr Huber der Gemeinde Apen waren zusammengekommen, um dieses besondere Ereignis gemeinsam zu feiern.
Nach dem feierlichen Einzug der Abschlussschülerinnen und Abschlussschüler begrüßte Schulleiter Michael Ringelberg die Gäste und richtete in seiner Ansprache motivierende Worte an die jungen Menschen. Er würdigte die Leistungen der Schülerinnen und Schüler und ermutigte sie, ihren weiteren Lebensweg mit Zuversicht, Verantwortung und Engagement zu gestalten.
Für die musikalische Umrahmung sorgten der WPK Musik des 9. Jahrgangs sowie die Schülerbands „Toxicle“ und „Moonlight Drift“, die mit ihren gelungenen Auftritten wesentlich zur festlichen Atmosphäre beitrugen und großen Applaus erhielten.
Besonders hervorzuheben ist das Engagement
von Herrn Rahn, der als Vertretung der Jahrgangsleitung des 9. Jahrgangs die
Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg begleitet und unterstützt hat. Ebenso
richtete Herr Fugel als Jahrgangsleiter des 10. Jahrgangs persönliche und
wertschätzende Worte an die Absolventinnen und Absolventen.
Einen weiteren Höhepunkt bildeten die Redebeiträge der Schülervertreter Maylien Hasselder und Luca Delger. Mit persönlichen Erinnerungen, humorvollen Rückblicken und herzlichen Dankesworten fanden sie den richtigen Ton und sorgten für viele bewegende Momente. Auch die Ehrung der besten Schülerinnen und Schüler des Abschlussjahrgangs wurde von den Anwesenden mit großem Beifall begleitet und unterstrich die hervorragenden Leistungen, die in diesem Jahr erzielt wurden.
In seiner Ansprache würdigte Bürgermeister Huber die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen und gratulierte ihnen zu ihrem erfolgreichen Schulabschluss. Er ermutigte die Jugendlichen, an ihre eigenen Fähigkeiten zu glauben, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft aktiv mitzugestalten. Gleichzeitig betonte er die Bedeutung von Demokratie, gesellschaftlichem Engagement und Zusammenhalt. Besonders dankte er den Eltern, Lehrkräften und allen Beteiligten, die die Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg begleitet und unterstützt haben. Darüber hinaus würdigte er den langjährigen Kollegen Herrn Pastoor für sein engagiertes Wirken an der Schule. Nach mehr als 20 Jahren an der IGS Augustfehn verabschiedete sich Herr Pastoor in den wohlverdienten Ruhestand. Für seine langjährige Arbeit und seinen Einsatz zum Wohle der Schulgemeinschaft erhielt er großen Dank und anerkennenden Applaus.
Zum Abschluss der Veranstaltung richtete Schulleiter Ringelberg seinen Dank an alle, die zum Gelingen der Feier beigetragen haben. Besonders hob er die Arbeit der Lehrkräfte Frau Herbst, Herrn Petershagen, Herrn Wolf und Herrn Niemeyer hervor, die die Veranstaltung mit großem Einsatz vorbereitet und organisiert hatten. Darüber hinaus dankte Herr Ringelberg dem gesamten Kollegium, den pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dem Verwaltungsteam, den Hausmeistern, den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit im zurückliegenden Schuljahr.
Mit der offiziellen Entlassung der
Abschlussschülerinnen und Abschlussschüler endete eine gelungene Feier, die
allen Beteiligten noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.
BUCKSANDE. Am 17. Juni 2026 fand die Kreisversammlung des DRK-Kreisverbandes Ammerland in Bucksande in der Gemeinde Apen statt. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes, Gäste aus Politik und Verwaltung sowie Mitglieder der Hilfsorganisation kamen zusammen, um auf die Arbeit des vergangenen Jahres zurückzublicken und aktuelle Themen des Kreisverbandes zu beraten.
Bürgermeister Matthias Huber begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Namen der Gemeinde Apen sowie der weiteren Ammerland-Kommunen und würdigte die wichtige Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes für die Region. Er betonte die große Bedeutung des DRK als verlässlichen Partner im Bevölkerungsschutz, in der Gefahrenabwehr sowie im sozialen und gesellschaftlichen Leben des Landkreises.
Besonders hob Huber die Arbeit der DRK-Bereitschaft Apen hervor, die sich neben ihren Aufgaben im Katastrophenschutz und Sanitätsdienst auch durch eine engagierte Jugendarbeit auszeichnet. Sein Dank galt insbesondere der neuen Bereitschaftsleitung um Claudia Neumann und ihrem Team, die die Arbeit vor Ort mit großem Engagement fortführen.
Anhand verschiedener Einsätze und Übungen
der vergangenen Jahre wurde die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen
dem DRK, den Feuerwehren und den Kommunen deutlich. So unterstützte das DRK
unter anderem bei Starkregenereignissen, Evakuierungsmaßnahmen sowie größeren
Brandeinsätzen in der Gemeinde Apen.
Ein besonderer Moment der Kreisversammlung war die Würdigung von Hans-Jürgen Meyer, der sich nach mehr als zwei Jahrzehnten an der Spitze der DRK-Bereitschaft Apen aus seiner Leitungsfunktion verabschiedete. Seit seinem Eintritt in das Deutsche Rote Kreuz im Jahr 1987 engagierte er sich in vielfältiger Weise für die Aufgaben des DRK. Von 2008 bis 2026 führte er die Bereitschaft Apen mit großem Verantwortungsbewusstsein, Weitsicht und persönlichem Einsatz.
Neben seinem langjährigen Engagement auf örtlicher Ebene wirkte Hans-Jürgen Meyer auch auf Kreis- und Landesebene sowie in verschiedenen Fachdiensten mit und war viele Jahre als Ausbilder in der Ersten Hilfe tätig. Darüber hinaus brachte er sich von 2011 bis 2021 als Mitglied des Rates der Gemeinde Apen sowie zeitweise als stellvertretender Bürgermeister in das kommunalpolitische Leben ein.
Bürgermeister Huber würdigte sein außergewöhnliches ehrenamtliches Wirken und seinen langjährigen Einsatz für das Gemeinwohl. Mit seiner verlässlichen, unkomplizierten und stets menschlichen Art habe Hans-Jürgen Meyer die Arbeit des DRK in Apen über viele Jahre entscheidend geprägt und das gesellschaftliche Miteinander in der Gemeinde nachhaltig gestärkt. Die Anwesenden dankten ihm mit großem Applaus für sein jahrzehntelanges Engagement.
Darüber hinaus würdigte der Bürgermeister die vielfältigen Aufgaben des DRK im Ammerland – von der Blutspendearbeit über den Fahrdienst und die Seniorenarbeit bis hin zur Kindertagesbetreuung, dem Rettungsdienst und dem Katastrophenschutz. Das breite Engagement der haupt- und ehrenamtlichen Kräfte sei ein unverzichtbarer Bestandteil des gesellschaftlichen Zusammenhalts.
Zum Abschluss dankte Bürgermeister Huber
allen ehrenamtlich und hauptamtlich Engagierten für ihren Einsatz und ihr
Engagement. Er wünschte dem DRK-Kreisverband Ammerland weiterhin eine
erfolgreiche Entwicklung, viele engagierte Mitstreiterinnen und Mitstreiter
sowie eine erfolgreiche Kreisversammlung mit guten Beratungen und einem
konstruktiven Austausch.
Bild: v.l.n.r: Ehrenvorsitzender Gerd
Tapken, Landrätin Karin Harms, Hans-Jürgen Meyer, Bürgermeister Matthias Huber,
Vorsitzender DRK Ammerland Thomas Kappelmann








